PV-Leitungen sicher durch Gebäude mit Flucht- und Rettungswegen führen

Im zweiten Teil unserer Artikelreihe zum Brandschutz von Photovoltaik-Anlagen stellen wir Ihnen eine Lösung aus dem OBO-Sortiment vor, mit denen sich PV-Leitungen sicher durch Gebäude mit Flucht- und Rettungswegen führen lassen. Die baurechtlichen Anforderungen dazu können den jeweiligen Landesbauordnungen entnommen werden. In jedem Fall gilt: Die PV-DC-Leitungen müssen gekapselt verlegt werden.

Die OBO-Lösung hierfür ist der Brandschutzkanal PYROLINE® Sun PV. Mit seiner nichtleitenden Oberfläche ist er ideal für die brandsichere Verlegung von Photovoltaik-Gleichspannungsleitungen geeignet, da er so auch im Brandfall vor gefährlichen Berührungsspannungen schützt. Zusätzlich erfüllt er die folgenden Forderungen:

  • I-Kanal gemäß DIN 4102 Teil 11 für die Kabelinstallation in Flucht- und Rettungswegen
  • VDE-Anwendungsregel AR 2100-712

Die OBO-Lösung: Der Brandschutzkanal PYROLINE® Sun PV

Der Kanal besteht aus wasser- und frostbeständigen Glasfaserleichtbeton-Brandschutzplatten. Diese sind nicht brennbar und entsprechen der Baustoffklasse A1. Ein weiterer Vorteil: Der Kanal kann somit auch im Außenbereich verlegt werden. Dabei sollte ein Kennzeichnungsschild aufgestellt werden, das auf die Einhaltung der Anwendungsregel bei der Verlegung von Photovoltaik-DC-Leitungen verweist.

Besonders geeignet ist der Brandschutzkanal für das nachträgliche Verkleiden bereits installierter DC-Leitungen, da er den Leitungswegen flexibel angepasst werden kann. Die Installation des Brandschutzkanals kann direkt an Wand oder Decke erfolgen. Mit den passenden Verbindungsbeschlägen ist auch eine abgehängte Montage möglich.

Das Kennzeichnungsschild gemäß VDE AR 2100-712 weist auf die korrekte Verlegung der Photovoltaik-DC-Leitungen hin